Glossar

Abschlusswiderstand

Der Stecker, Schalter oder Jumper verbindet den Abschlusswiderstand im Gerät mit den Videoleitungen V1 / V2. Er dient zur Vermeidung von Reflexionen an den Enden von BUS-Teilnehmern und sollte dem Wellenwiderstand der Leitung entsprechen. Ist kein Abschlusswiderstand vorhanden, werden Signale an den Enden des Kabels zurückgeworfen und überlagern sich mit den hinlaufenden Signalen. Dies kann zu Datenverlust oder auch zur Löschung von Daten führen.

Absenderkennung

TCS-Außenstationen besitzen neben der eigenen Seriennummer eine Absenderkennung. Diese wird als AS-Adresse bezeichnet. Für den Aufbau einer Sprechverbindung muss das gerufene Gerät wissen, von welchem Absender der Ruf ausging. Diese Information bezieht es aus der AS-Adresse. Welche AS-Adresse eine Außenstation besitzt, ist bei Auslieferung des Gerätes nicht festgelegt. Nach dem Einschalten des Stromes einigen sich die Außenstationen automatisch untereinander über die AS-Adresse. Es ist nicht vorhersehbar, welche AS-Adresse eine Außenstation annimmt. Soll die AS-Adresse festgelegt werden, muss diese mit dem Servicegerät TCSK-01 oder configo in die Außenstation eingetragen werden. Bei der Vergabe von AS-Adressen müssen alle Außenstationen unterschiedliche AS-Adressen erhalten. Werte von 0 ... 63 sind zulässig. Das Sperren der Absenderkennung, auch AS-Sperre genannt, verhindert das automatische Verändern der Absenderkennung durch die Außenstation.

Aktoren

Aktoren empfangen die Datenprotokolle und setzen diese in Aktionen um, wie z. B. Schalt- und Dimmbefehle für Leuchten, Steuerbefehle für Rollläden, Markisen oder Stellbefehle für Heizkörperventile.

Ausgangsimpedanz

Die Ausgangsimpedanz, auch Ausgangswiderstand bezeichnet, ist der Widerstand einer Stromversorgung an den Ausgangsanschlüssen eines elektrischen Verbrauchers oder Gerätes.

Ausgangsspannung

An den Ausgangsanschlüssen einer Stromversorgung (z. B. Netzgerät) gemessene elektrische Spannung.

Ausgangsstrom, (maximaler)

Der Ausgangsstrom ist der Strom, der an den Ausgangsanschlüssen einer Stromversorgung (z. B. Netzgerät) zu den elektrischen Verbrauchern fließt. Der maximale Ausgangsstrom ist der Strom, der durch eine Last kurze Zeit bezogen werden kann, z. B. wenn ein elektrischer Motor startet.

Betriebsspannung

Festgelegter Spannungsbereich (in Volt) für ein elektronisches Gerät, innerhalb dessen ein Gerät fehlerfrei und zuverlässig funktioniert.

Bildaufschaltung

Funktion bei der Video-Innenstation: Durch Drücken der Bildtaste wird das Bild der Videokamera im Bildschirm sichtbar.

Brücke

Gerät zur Verbindung von BUS-Teilnehmern.

Datenprotokoll

Ein Datenprotokoll ist die festgelegte Struktur eines Datenblocks auf der Busleitung. Der Aufbau des Datenblocks ist genau festgelegt, damit ihn auch alle BUS-Teilnehmer „verstehen“ und weiterverarbeiten können.

Digitale Signalverarbeitung

Technologie, mit der die Sprach- und Bildqualität optimiert wird, um eine störungsfreie Sprach- und Bildverbindung zu gewährleisten. Durch die Digitalisierung können Echos, die zur Rückkopplung führen, kompensiert werden.

EEPROM-Speicher

Der EEPROM-Speicher (Electrically Erasable Programmable Read-Only Memory) ist ein Speichermodul in der Außenstation. Auf dem EEPROM-Speicher sind alle programmierte Daten wie Seriennummern und Parameter abgespeichert. Muss die Außenstation gewechselt werden, kann ein steckbarer EEPROM-Speicher ausgebaut und in die neue, baugleiche Außenstation eingesetzt werden.

Eingangsimpedanz

Der Eingangsimpedanz, auch Eingangswiderstand bezeichnet, liegt am Eingang eines elektrischen Verbrauchers oder Gerätes und belastet das Quellgerät (z. B. Netzgerät), das an diesen Eingang seine Spannung liefert.

Eingangsspannung

Die Eingangsspannung ist einerseits eine Betriebsspannung, die am Eingang einer elektrischen Schaltung von einer externen Quelle bereitgestellt wird. Sie ist verantwortlich für die Funktion des Gerätes und hat einen definierten Toleranzbereich.Andererseits ist die Eingangsspannung eine Größe, die einem Eingangssignal entspricht und immer einen definierten Toleranzbereich hat.

Eingangsstrom, (maximaler)

Strom, den ein elektrischer Verbraucher von einem Stromversorger bei anliegender Spannung zieht. Der maximale Eingangsstrom ist der Strom bei maximaler Leistung.

Etagenruf

Das Betätigen des Etagentasters löst einen Etagenruf aus. Dadurch wird die mit dem Etagentaster verbundene Innenstation gerufen.

Etagentaster

Taster zum Klingeln an der Etagentür. Der Etagentaster ist mit der Innenstation verbunden.

Etagentüröffnerfunktion

Mit dieser Funktion kann die Innenstation so konfiguriert weden, dass mit der Türöffnertaste sowohl die Haus- als auch eine Etagentür geöffnet wird. Je nach Herkunft des Türrufes wählt die Innenstation die zu öffnende Tür selbstständig.

Freisprechen

Automatische Umschaltung der Sprachrichtung zwischen Sprechen und Hören. Das jeweils lautere Signal wird zur Gegenstelle übertragen.

Gesprächsabschaltung, automatische

Automatische Abschaltung einer Sprechverbindung (z.B. bei nicht aufgelegtem Hörer) durch die Außen- oder Innenstation. Die Sprechzeit wird in der Außenstation mit dem Servicegerät oder der Konfigurationssoftware configoTM eingestellt. Wird die Sprechzeit überschritten, beendet die Außenstation automatisch die Sprechverbindung (Werkseinstellung 56 Sekunden). Bei Nichtbeenden der Sprechverbindung durch die Außenstation beendet die Innenstation das Gespräch automatisch nach 2 Minuten (werksseitige Voreinstellung). Bei der Konfiguration mit configoTM kann die Sprechzeit auch auf „unendlich“ eingestellt werden."

Halbduplex-Betrieb

Manuelle Umschaltung der Sprechrichtung zwischen Sprechen und Hören (Wechselsprechen). Die Sprechrichtung wird von der Innenstation gesteuert.

Hutschiene

Eine Hutschiene ist eine standardisierte Tragschiene mit U-förmigem beziehungsweise einem Hut ähnlichen Profil. Sie findet Einsatz in Gehäusen, Verteilersystemen oder Schaltschränken. Auf die Hutschiene werden Reiheneinbaugerätemit einem Klemmmechanismus aufgesetzt.

Internruf

Der Internruf dient der Kommunikation zwischen zwei Innenstationen in einer TCS-Türsprechanlage. Zum Auslösen des Internrufes (interne Sprechverbindung) wird an der Innenstation die Funktionstaste genutzt.

Klingeltaste, unprogrammiert

Der Klingeltaste ist keine Seriennummer zugeordnet.

Kurzschluss

Niederohmige Verbindung zwischen zwei Punkten in einem Schaltkreis mit unterschiedlichen Potential. Kurzschluss führt zum Fluss von Überströmen, die Schäden verursachen können.

Kurzschlussfest, (Kurzschlussfestigkeit)

Von Kurzschlussfest spricht man, wenn eine elektrische oder elektronische Schaltung bei Kurzschluss an den Ausgängen keinen Schaden nimmt. Die Kurzschlussfestigkeit wird durch schalttechnische Maßnahmen erreicht. Damit wird sichergestellt, dass Schaltungen bei Überlast oder bei Kurzschluss nicht durch Überspannungen oder -ströme oderthermische Belastungen beschädigt oder zerstört werden.

Kurzzeitspeicherung

Zeitlich begrenzte Anzeige eines Türrufes, nachdem der Türruf erfolgte.

Leerlauf

Eine Stromversorgung arbeitet im Leerlauf, wenn am elektrischen Anschluss kein elektrischer Verbraucher angeschlossen ist.

Leerlaufspannung

Die Spannung, die besteht, wenn kein Strom fließt, d.h. wenn kein elektrischer Verbraucher angeschlossen ist.

Lichtschaltfunktion

Die Lichtschaltfunktion ermöglicht die Doppelbelegung der Türöffnertaste an den Innenstationen. Bei aktivierter Lichtschaltfunktion wird nur bei aktiver Sprechverbindung eine Türöffnung angesteuert. Ohne Sprechverbindung wird das Licht geschaltet. Die Funktionstaste der Innenstationen wird so für andere Funktionen frei.

Lichtschaltprotokoll

Beim Auslösen der Lichtschaltfunktion wird an den TCS:BUS ein Lichtschaltprotokoll gesendet. Dieses löst im Steuergerät den Lichtschaltkontakt aus.

Lichtschaltzeit

Die Zeit, die das Licht-Relais im Versorgungs- und Steuergerät aktiviert ist.

Mithörsperre

Durch die Mithörsperre kann die Sprechverbindung zwischen Innenstation und Außenstation von anderen BUS-Teilnehmern nicht mitgehört werden.

Mitsehsperre

Durch die Mitsehsperre kann die Videoverbindung zwischen Video-Innenstation und Video-Außenstation von anderen BUS-Teilnehmern nicht mitgesehen werden.

OSD-Menü

On-Screen-Display (OSD) ist ein Auswahlmenü, das auf dem Monitor dargestellt und über die Menü- oder Bildtaste des Gerätes aktiviert wird.

Parallelbetrieb

Die Fähigkeit einer Innenstation „B“ mit einer anderen Innenstation „A“ logisch parallel geschaltet zu sein. Durch die logische Verknüpfung beider Innenstationen reagiert Innenstation „B“ ebenfalls auf Tür- / Intern- und Etagenrufe zu Innenstation „A“."

Parallelruf

Eine zweite Innenstation klingelt bei eingehendem Tür-, Intern- oder Etagenruf mit. Der Rufton ertönt an beiden Innenstationen. Mehrere Geräte können mit einem Ruf erreicht werden. Dieser Ruf am TCS:BUS wird durch die Programmierung einer Parallel-Seriennummer ermöglicht und wird von mehr als einer Innenstation in einen Rufton umgesetzt.

Prinzipbild

Ein Prinzipbild ist eine grafisch abstrahierte Darstellung von TCS-Türsprechanlagen in verschiedenen Anwendungsumfeldern. Als Planungshilfe für den Installateur zeigt es mögliche Anlagenkonstellationen mit unterschiedlichen Versorgungs- und Steuergeräten sowie Funktionseinheiten auf.

Programmiertabelle

Hilfsmittel für den Installateur von TCS-Produkten zur Dokumentation der Seriennummern einer TCS-Türsprechanlage.

Protokollziffer

Ziffer, die bei der Programmierung mit dem Servicegerät TCSK-01 als TCS:BUS-Protokoll mit einer bestimmten Funktion gesendet wird.

PTZ-Interface

Gerät zur Aufputzmontage, das die Protokolle zur Steuerung der meisten auf dem Markt befindlichen PTZ-Kameras unterstützt. An einer PTZ-Kamera angeschlossen, kann das PTZ-Interface als alleinstehende Kamera oder zugeordnet zu einer Video-Außenstation am TCS:BUS betrieben werden. Zur Steuerung muss immer eine Video-Innenstation mit den dazu zur Verfügung stehenden Bedienelementen vorhanden sein.

PTZ-Kamera

Bei Anschluss einer PTZ-Kamera (Pan Tilt Zoom) kann durch horizontales Schwenken und vertikales Neigen sowie durch Ein- und Auszoomen der am Display dargestellte Bildausschnitt verändert werden. Durch den damit vergrößerten Erfassungsbereich ist die Video-Überwachung z. B. mehrerer Gebäudeseiten mit nur einer Kamera möglich.

Quittungston

Akustisches Signal an einer Station während der Programmierung. Negativer Quittungston: Befehl konnte nicht ausgeführt werden. Positiver Quittungston: Befehl wurde korrekt ausgeführt.

Reflexion

Bei der Ausbreitung von elektromagnetischen Wellen auf Leitungen entsteht am Leitungsende eine Reflexion. Ist die Leitung nicht in ihrer Impedanz angepasst, wird das Signal vollständig oder teilweise vom Ausgang zum Eingang reflektiert.

Rufton

Der Rufton ist der Ton, mit der die Innenstation den Ruf von einer Außenstation oder einer anderen Innenstation an den Benutzer akustisch signalisiert.

Ruftonunterdrückung

Bei eingeschalteter Ruftonunterdrückung werden Türrufe von der Außen- und Innenstation optisch angezeigt. Eine akustische Signalisierung entfällt.

Rufumleitung

Die Rufumleitung dient der Weiterleitung eines Tür- oder Internrufes von einer Außenstation an eine zweite Innenstation in der TCS-Türsprechanlage. Das Rufziel muss programmiert sein. Die Aktivierung der Rufumleitung wird an der Funktionstasteder Innenstation vorgenommen.

Rufunterscheidung

Die Fähigkeit einer Innenstation, einen ankommenden Ruf von verschiedenen Stationen zu erkennen und durch unterschiedliche Ruftöne dem Benutzer akustisch zu signalisieren.

Schaltplan

Ein Schaltplan ist eine grafisch abstrahierte Darstellung von Schaltungen. Er informiert über elektrische Funktionen und Stromverläufe von TCS-Türsprechanlagen und beschreibt die Verdrahtung der TCS-Systemkomponenten.

Sensoren

Unter Sensoren versteht man alle Geräte zum Erfassen und Weiterverarbeiten von Analogwerten (Temperaturfühler, Helligkeit, Bewegung) oder Binärinformationen (z. B. Schalterstellungen, Impulse von Tastern, Meldungen).

Seriennummer

Alle Systemkomponenten am TCS:BUS besitzen eine einmalige, unveränderbare, sechsstellige Seriennummer. Mit ihr wird das ausgewählte Gerät angesprochen.

Slave

Ein Slave ist eine einfache Datenstation, die von der Master-Station gesteuert wird. Bei einer Master-Slave-Konstellation übergibt die übergeordnete Master-Station die Aufgaben an die untergeordneten Slave-Stationen. Slave-Stationen sind passive Kommunikationsteilnehmer, die durch die Master-Station aufgefordert werden, Daten zu empfangen oder zu senden.

Spannungsversorgung

Spannungsquelle, die eine elektrische Spannung liefert.

Sprechzeit

Die Zeit, für die die Sprechverbindung nach der Rufannahme aktiv bleibt. Danach wird die Verbindung automatisch getrennt (Gesprächsabschaltung).

Sub-Türruf

Mit dem Sub-Türruf können, in Verbindung mit dem Türruf, an einer Außenstation mit bis zu vier Klingeltasten vier unterschiedliche Ruftöne an einer Innenstation ausgelöst werden. Dadurch kann man bereits am ausgelösten Rufton hören, wem der Türruf gilt, z. B. den Eltern, ... dem Kind.

Transformator

Ein Transformator ist ein Gerät, das Wechselspannungen zum Zwecke der Übertragung elektrischer Energie auf ein beliebiges Niveau umwandelt.

Türbereitschaftszeit

Die Türbereitschaftszeit ist die Zeit vom Drücken des Klingelknopfes bis zum Erlöschen der LED-Anzeige an der Innenstation.

Türöffnerautomatik

Bei aktivierter Türöffnerautomatik bewirkt ein ankommender Türruf automatisch das Öffnen der Tür. Dies ist praktisch für z. B. Arztpraxen, um den Besucherzutritt während der Sprechzeiten zu vereinfachen. Die Funktion wird an der Funktionstaste der Innenstation de-/aktiviert.

Türöffnerfunktion

Die Auslösung des Relais für den Türöffner am Versorgungs- und Steuergerät.

Türöffnerprotokoll

Protokoll an ein Türöffnerrelais oder Versorgungs- und Steuergerät zum Türöffnen.Ohne Seriennummer: kurzes TCS:BUS-Protokoll, mit Seriennummer: langes TCS:BUS-Protokoll.

Türöffnerzeit

Die Türöffnerzeit ist die Zeit der Aktivierung des Türöffners. Diese ist einstellbar.

Türruf

Mit dem Drücken der Klingeltaste wird der Türruf an die zugewiesene Innenstation ausgelöst.

Türstation

Der marktübliche Begriff der "Türstation" wird bei TCS mit dem Begriff der "Außenstation" beschrieben.

Verdeckte Verschraubung

Eine verdeckte Öffnungstechnik der Außenstation zum Schutz vor Vandalismus. Dabei wird die Außenstation zur Montage und zum Wechsel des Namensschildglases von unten geöffnet. Nach dem Lösen der Schrauben wird die untere Blende seitlich weggeklappt und das Namensschildglas nach unten entnommen.

Vollduplex-Betrieb

Beim Vollduplex-Betrieb (Gegensprechen) erfolgt eine Informationsübertragung in beide Richtungen zur selben Zeit, so dass gleichzeitiges Sprechen und Hören von beiden Kommunikationsteilnehmern mögich ist.

win:clip-System

An der Audio- oder Video-Außenstation sind von außen keine Schrauben sichtbar. Zur Installation und zum Wechsel der Namensschilder kann das Namensschildglas mit Hilfe eines kleinen Spezialschlüssels (win:clip) mühelos entfernt und wieder angebracht werden.

Zustandsanzeige

Anzeige, die eine Aktivität anzeigt.

Unsere Produkte

Alle Produkte

Unsere Anwendungen

Alle Anwendungen

Beratung

Telefon: 04194 9881-188
Telefax: 04194 988 12
E-Mail: hotline@tcsag.de

Angebot

Telefon: 04194 988 11 66
Telefax: 04194 988 11 99
E-Mail: angebote@tcsag.de

Verkauf

Telefon: 04194 988 99 500
Telefax: 04194 988 99 80
E-Mail: verkauf@tcsag.de